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Betrunken

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Zu Hause angekommen, steuerte Webster direkt auf das Bett zu, ohne das Licht einzuschalten, von der Straßenbeleuchtung vielleicht oder von den umliegenden Fenstern waren seine Räume hell genug. Im Bett liegend beobachtete er zwei helle, sich überlagernde Vierecke, die sich parallel über die Zimmerdecke bewegten, wie der Lichtfinger eines Leuchtturms, nur breiter, und nicht so regelmäßig. Dann schloss er die Augen und drehte sich auf die Seite. Von der Straße die Fahrgeräusche der Autos, ein grollendes Rollen. Im Haus gegenüber standen Fenster offen, es erklangen Schlager und hochtrabende Männerstimmen, unverständlich, wichtigtuerisch im Ton, die Bewohner Alkoholiker vielleicht, die sich möglicherweise heute Nacht noch abstechen würden. Er hatte dieses Krakeele schon des öfteren gehört, jedoch noch nie Blaulicht vor dem Haus gesehen. So war das, und die sind die, und ich bin ich, dachte er kurz. Kuschelsax, schönes Wortspiel, schon waren die Gedanken anderswo, Kuscheljazz und Blümchensex, so kreativ war er nur, wenn er getrunken hatte. Vielleicht war das schlechter Geschmack, vielleicht würde es Fanny gefallen, vielleicht auch nicht. Vielleicht war Fanny schlechter Geschmack. Vielleicht war das banal, oder trivial, vielleicht war er banal, dachte Webster, und glitt tiefer und tiefer, Banause und banal, doch gab es nichts zu wählen da, oder zu entscheiden, war einfach so, er war was er war, alles war schon gewählt, war schon längst entschieden, alles Wichtige bereits entschieden, lange bevor, kein Entrinnen gab, nur Hinfühlen nur, und anerkennen was ist, und sonst gar nichts, von Kopf bis Fuß, es ist wie es ist, Stunde Stunde, einziges Leben, süßes Leben, Sekunde Sekunde, Banane banal, es ist das Glück, Banause zu Hause, und schlaf Kindchen schlaf, Bananien, Spananien, Armenien, Amen.


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