Vielleicht war nur der geringste Teil des Wohneigentums wirklich in Privatbesitz, vielleicht muss man aber auch den Besitz kleiner und mittelständischer Unternehmen, die sich als Vermieter am Wohnungsmnarkt betätigten, als Privatbesitz ansehen, und wie der Wohnungsbestand der gut zwanzig Wohnungsbaugenossenschaften einzustufen ist, war ohnehin strittig, weil deren Mieter zugleich Miteigentümer sind, wenn auch nicht der von ihnen gemieteten Wohnung, so jedoch anteilig des gesamten Immobilienbesitzes der Genossenschaft, deren Genossen sie sind. Offiziell wurde die Wohneigentumsquote mit unter 15 % angegeben, womit die Stadt seinerzeit unter dem Landesdurchschnitt lag. Wer sich ein Dach über dem Kopf leisten konnte, dem stand es frei zu mieten oder zu kaufen, wer aber nicht, dem standen mehrere überlaufene Notunterkünfte offen, des weiteren vielleicht über tausend Parkbänke und einige zugige Brücken.
Wohneigentum
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