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Produktionsmittel

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Die Angehörigen der angeblich freien Berufe zahlten tüchtig in die städtische Steuerkasse, insbesondere Galeristen und Künstler, weil sie in dieser Stadt wirklich überdurchschnittlich gut verkauften, wohl aber auch Architekten und Filmproduzenten. Vielleicht vierzig, vielleicht achtzig Prozent der Produktionsmittel gehörten einem einzigen Konzern, oder vielleicht zwei Dutzend miteinander kooperierenden Firmen, die alle mehr oder weniger indirekt eben diesem Konzern gehörten, weshalb man gelegentlich behauptete, die ganze Stadt gehöre dem Konzern, was jedoch nicht die Wahrheit war, wie die Anwaltskanzleien vor Gericht bewiesen, genauer gesagt erfolgreich bestritten, weder seien die Firmen vom Konzern wirtschaftlich abhängig, noch sei der Konzern weisungsbefugt, weder gebe es Preisabsprachen unter den zum Konzern gehörenden Firmen, noch werde ein hochrangiges Mitglied des Stadtrates durch seine Tätigkeit im Aufsichtsrat des Konzerns in irgend einer Weise beeinflusst, und wovon ein Staatsanwalt einen Richter nicht hat überzeugen können, das ist vielleicht wirklich die Wahrheit, vielleicht aber auch nicht immer. Vielleicht waren diese Urteile wirklich nicht skandalös, und auch das Urteil wegen Verleumdung, das gegen den Journalisten erging, der die wirtschaftlichen Verflechtungen aufgedeckt hatte, war vielleicht ebensowenig ein Skandal wie auch der Tod eines farbigen angeblichen Verkäufers illegaler Betäubungsmittel, der in der Untersuchungshaft seinen schweren Kopfverletzungen erlegen war, die er sich selbstverständlich schon vor seiner Inhaftierung zugezogen hatte. Wer gute Anwälte hatte, der konnte Vorwürfe vor Gericht vielleicht öfter erfolgreich bestreiten als der mit dem Pflichtverteidiger.


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