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Entertainment

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Die Stadt hatte vielleicht einen Zoo mit einem Seehundebecken, vielleicht war es auch ein Warmwasser-Aquarium. An warmen Sonntagnachmittagen gingen die vielleicht glücklicheren Familien in mit ihren gelangweilten Bälgern in den Zoo, das Gnu anzuschauen, die Elefanten natürlich, und die Affen, und den elektrischen Fisch (Rochen), der sie auch sah[^1]. Und das Lama rotzte vielleicht zurück. Wieviele Kinos es gab, konnte niemand so genau sagen, aber es waren mit Sicherheit mehr als ein Dutzend, darunter auch die ganz großen Häuser, in denen die Filme im Dutzend gleichzeitig dargeboten wurden. Es gab ein vielleicht zentral gelegenes Viertel mit Wirtshäusern, in denen an langen Tresen schäumendes Bier gezapft wurde, das zu möglichst schlichter Musik heruntergestürzt wurde. Tänzerinnen und Tänzer begegneten sich vielleicht in mehreren Diskotheken, deren Fassaden nachts hinreißend strahlten, wohingegen sie tagsüber einen eher enttäuschenden, tristen Eindruck machten, und in denen die Musik vielleicht nicht so schlicht war wie in den Wirtshäusern, aber nicht weniger schrecklich. Wohl nur ein Eingeweihter fand den Weg in die Clubs und Bars mit ihren unscheinbaren Eingängen direkt neben den strahlenden riesigen Portalen vielleicht einer Spielhalle oder eines Hotels, wo sie sich vielleicht absichtlich versteckten, möglicherweise wegen ihrer zumindest zum Teil für den guten Bürger nicht akzeptablen Themen wie etwa spezielle Musik, exzentrische Performance-Kunst, gleichgeschlechtliche oder frei schweifende Sexualität und dergleichen Gräueltaten. Mit etwas Glück kriegte man hier vielleicht richtig gute Musik zu hören, aber für Webster was das meiste davon nicht das Richtige, er suchte einen Jazzclub auf. Möglicherweise existierte irgendwo ein Rotlichtbezirk, doch kannten den vielleicht nur Männer aus anderen Städten. Wer Unterhaltung suchte, konnte Entertainment finden, ganz gleich welcher Art.


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