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Sex morgens

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Webster erwachte noch im Morgengrauen mit einer harten Erektion. Mit dem Rücken zu ihm schlief Fanny. Er streichelte sehr behutsam ihre Brust. Fanny seufzte leise und hob den Kopf, so dass er den anderen Arm unter ihrem Hals durchstecken und auch ihre andere Brust streicheln konnte. Reglos lagen sie eine Weile, während Webster Fannys Nacken küsste und an ihren Haaren roch und Fanny zustimmend seufzte. Vielleicht schlief Webster wieder ein. Oder seine Erektion ging zurück. Er wartete, was passieren würde.

Wieso er jetzt so ein hartes Ding hatte. In seinem ganzen Körper war er so zufrieden und entspannt, als ob sie am Abend zusammen geschlafen hätten. Aber hatten sie doch nicht? Oder vielleicht doch? Er hatte keinen Kater, also war es wohl gestern nicht gar so viel gewesen. Er könnte jetzt auch aufstehen und Kaffe machen und nachsehen, wieviel Brandy noch in der Flasche war.

Als nach einer Weile immer noch einen Ständer hatte, schob er sich näher an Fanny heran, so dass sie seine Latte im Rücken zu spüren bekam. Fanny summte, es klang freudig und überrascht zugleich. Sie griff hinter sich und zeigte seinem Ding den Weg zwischen ihre Beine. Dort empfing ihn eine struppige Trockenheit. Webster rührte sich nicht, atmete nur, und merkte wohl, dass sein Atem etwas flacher ging. Er wollte jetzt nur fühlen und genießen. Atmete absichtlich tief ein fühlte mit seinem Bauch Fannys Rücken.

Ihre Schenkel an seinen Beinen. Seine Eichel in ihrem Schamhaar. Ihr Hintern in seiner Leiste. Sein Bauch an ihrem Rücken. Ihre Schulterblätter auf seiner Brust. Sein Kinn auf ihrer Schulter. Ihre Brüste in seinen Händen. Seine Nase in ihren Haaren. Ihre Wärme. Ihr Geruch. Ihre Haut.

Webster bewegte vorsichtig das Becken, einmal, noch einmal, und wieder. Da kratzte ihn noch dasselbe trockene Gestrüpp. Wie auch anders? Fanny schlief noch halb, und das war gut so. Webster beschloss, sie schlafen zu lassen. Er blieb ruhig und wartete ab. Was auch immer geschah, es würde in Ordnung sein.

Fanny hauchte etwas, das vielleicht Guten Morgen heißen konnte, und drückte seine Hände fester auf ihre Brüste. Vielleicht als Aufforderung, die Brüste etwas intensiver zu streicheln. Wollte wohl doch geweckt werden. Gerne, dachte Webster, und drückte das weiche Fleisch, als wollte er es kneten. In seinen Handflächen spürte Webster die Rosinen härter werden. Er umkreiste sie mit der Fingerkuppe, bis sie richtig fest waren, dann nahm sie zwischen die Finger und zwirbelte sie prüfend.

Mit einer kleinen Beckenbewegung umschmeichelte Fanny seinen Ständer. Sie hatte eine Art, ihm zu zeigen, dass er willkommen war, das schätzte er an ihr. Als er mit einer ähnlichen Bewegung antwortete, entdeckte er die ölige Höhle. Jemand hatte das trockene Stroh beiseite geräumt, kaum überraschend, und doch erstaunte es ihn. So schnell. So warm. So verlockend.

Behutsam drang er tiefer ein, und es wurde die überwältigende Erfahrung, der jedes Mal neue Kick, bereits bestens bekannt, und doch jedes Mal wieder frisch, und niemals langweilig. Alles Vorsichtige glitt ganz allmählich von ihm ab, alles Tastende ließ er fallen, und warf alles Zärtliche mit einem schroffen Ruck davon, und wurde kurzatmig, und seine Bewegungen kräftiger, sein Geist enger. Während er gnadenlos und gewissenhaft sein Ding machte, nahm er Fanny immer weniger wahr. Es war jetzt nur noch eine starke straffe Stange, die jubelnd sich selbst erlebte, die sich selbst genoss, und Webster machte weiter, und vergaß und verlor sich darin, war für einige Momente selbst die goldene Latte, die strahlende Wucht, die ihrerseits Webster war, und die vielleicht für ihn dieses satte Gefühl holte, oder vielleicht ihn auflöste und nur noch dieses satte Gefühl sein ließ, das intensive Erlebnis des Tages. Und als die finale Härte und mit ihr die Kopfgänsehaut kam, wollte er nur noch schnaubend zu Ende bringen, was er selbst nicht angelegt hatte, nichts anderes konnte er wollen als das Ende, und das bittere Ende rollte heran. Es kam in Form einiger Kontraktionen, die einen Mann satt machten und glücklich, und zugleich war das Ende ein bitteres, denn die Zuckungen waren mindestens ebenso schmerzhaft wie süß, und das Ende machte ihn zufrieden und traurig zugleich. Kaum war das ersehnte Finale erreicht, kaum lag er erschöpft und satt in den Laken, kam das leise Bedauern, der klamme Kummer über das Ende. Es war vorbei und würde wieder eine Weile dauern bis zum nächsten Mal, oder vielleicht beides zugleich, oder vielleicht weder zufrieden noch traurig, wer vermochte das zu sagen.


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