Ob das die Liebe war? Das Lächeln des Geschlechts, das, ganz gemächlich ruhiger werdend, dem jüngst erlebten Labsal nachsann? Das Halten und Gehaltenwerden, das gemeinsame Fallen, tief und tief? Das von Freude und Zugehörigkeit erfüllte Herz? Webster und Fanny, Fanny und Webster, so war es, und es war gut so, wie es war, die alles erfüllende Realität, der Boden aller Tatsachen, das Ende jeglicher Bedürftigkeit, Fanny und Webster, Webster und Fanny, und das genügte, war mehr als genug, war alles. Und die Schwere und das Schwererwerden, der Halt und das Gehaltensein, fest und fest? Die Gedanken, die jegliche Schärfe aufgaben? Die Gewissheit, dass die Menschen wohlmeinend waren, das Leben schön, freudvoll und schön, und die Welt die beste aller Welten? Vielleicht war das die Liebe? Und die inneren Bilder, die atmeten und fließend wurden, und luftiger und zarter? Und das lichte Tal, in dem das satte Gras sich sanft dem Winde beugt? Und Webster an einem hell besonnten Tisch auf einem Platz in deiner fremden Stadt? Und das Fahrzeug mit dem offenem Verdeck, aus dem junge Menschen trunken johlen? Und das Gesicht der Mutter in einem alten Schmalfilm-Ausschnitt, flackernd, und bräunlich schon verfärbt? Und die regennasse Straße, schwarz und dampfend unter einem Guss von Sonnenlicht? Und ein Schwarm Tauben, der flügelklatschend einen Turm umkreist? Und Fanny, glühend von Glück, winkend von der anderen Straßenseite aus? Und Mehr nicht, und zugleich nicht weniger? Das war die Liebe vielleicht.
Liebe
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